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17. November
Siegerehrung HOP 2007

Ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung vom Heide Oste Pokal 2007

Anlässlich der Siegerehrung vom Heide Oste Pokal 2007 trafen sich noch einmal die Youngtimer-Fahrer aus dem Norden zu einem gemütlichen Saisonabschluss im festlichen Rahmen. Erfreulich auch das Erscheinen zahlreicher Gäste aus der übrigen Rallyeszene. 14 Rallye-Veranstaltungen standen in diesem Jahr zur Verfügung, um fleißig Punkte für die Meisterschaft sammeln zu können. Die meisten mit sehr unterschiedlichem Charakter. Die Bandbreite reichte vom Rallyesprint um die Fischhallen in Bremerhaven, das Kurvengewirr des IVG Geländes bei der Bubi, dem Welfensprint im Motorpark Oschersleben bis zum Schotterspektakel in Bad Emstal, um nur einige zu nennen. Am besten kamen mit allen Untergründen Axel Potthast / Elmar Pernsch zurecht und sicherten sich deutlich den Sieg im HOP für diese Saison. Gegen ihren Ford Escort RS2000 war in diesem Jahr kein Kraut gewachsen. In ständiger Schlagdistanz, aber immer einen Tick dahinter, lauerte Bernd Knackstedt nur darauf, dass die Beiden einen Fehler machten und er dann mit seinem Ford Escort RS2000 als Vorgänger Version an ihnen vorbei ziehen könnte. Aber diesen Gefallen wollten sie ihm einfach nicht machen. Also blieb für ihn nur der zweite Platz übrig. Auf dem dritten Platz landete sein Beifahrer Bernd Brinkmann, der bei der Rallye “Bubi” keine Zeit hatte und somit auch keine Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Platz 4 ging an die Familienbande Dietmar und Thomas Kreher, die mit ihrem Opel Ascona B zwar auf der letzten Veranstaltung noch alles versucht haben, aber am Ende doch an 25 Pünktchen scheiterten. Platz 5 ging an Jürgen Beinke mit seinem Opel Kadett C Coupe. Bruder Axel und Töchterchen Josefine teilten sich in dieser Saison den heißen Sitz. Da Josefine gerade einmal 15 Jahre alt ist, bekam sie hierfür eine Auszeichnung als jüngste Teilnehmerin im HOP. Auch Ralf Klaus Und Jürgen Feigenpan konnten sich über einen Ehrenpreis freuen. Da sie mit ihrem Renault 5 Turbo aufgrund des Turboverbotes im HOP nicht gewertet werden konnten, aber über das Jahr gesehen so gute Erfolge eingefahren haben, gab es keinen Zweifel daran, dass sie wenigstens einen Ehrenpreis verdient haben. Ein besonderer Dank und eine kleine Aufmerksamkeit ging auch an Christine Hagen, Michael Heinrich und Jens Meier für ihre tatkräftige Unterstützung hinsichtlich des Messestandes vom HOP bei der Bremer Classic. Bei der anschließenden “Nagelverleihung” stellt sich wieder einmal heraus, dass Bernd Knackstedt seine Überlegungen, den Motorsport an den Nagel zu hängen, noch einmal überdenken sollte. Mit seinen spektakulären Drifteinlagen besonders zu Ende der Saison, gehört er mit Sicherheit noch nicht zum alten Eisen.

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Heide Oste Pokal Sieger 2007- Axel Potthast / Elmar Pernsch

11. November 2007
26.ADAC Rallye Atlantis

Winterwetter bei Atlantis Rallye

Während sich die führenden im Heide Oste Pokal bei der Rallye Köln Ahrweiler tummelten, versuchte das ein oder andere Youngtimer Team bei der Atlantis Rallye in Kaltenkirchen noch Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Neben der internationalen Atlantis Rallye veranstaltete der MSC Kaltenkirchen noch gleich 2 nationale “B” Veranstaltungen. Das heißt für den Veranstalter gleich drei Rallyes gleichzeitig zu organisieren und verlangt schon einiges an Logistik ab. Die erste der “B” Veranstaltung zählte für die Youngtimer zum Heide Oste Pokal. Allerdings wurde ihnen die Aufgabe an diesem Wochenende nicht gerade leicht gemacht. Am Morgen, beim ersten Blick aus dem Fenster, waren mit Sicherheit nicht alle hellauf begeistert, als sie plötzlich in eine Schneebedeckte Landschaft schauten. So etwas ähnliches hatte der Veranstalter zwar im Vorwege angekündigt, aber dass er seine Drohung auch war werden lässt, konnte nun keiner erahnen oder hatte zumindest keiner gehofft. Die Wetterfrösche in Schleswig Holstein scheinen zumindest perfekt zu funktionieren. Obwohl einige Teilnehmer auf Grund der Vorhersage mit M&S Reifen angereist waren, konnten sie ihren Vorteil auf der ersten Prüfung nicht über den ganzen Tag halten. Denn eine immer weiter abtrocknende Strecke ist für einen Winterstraßenreifen nicht so prickelnd und die Teams die morgens waghalsig mit ihren weichen Trockenreifen gestartet sind, kamen immer mehr zum Zuge. Somit übernahm nach der dritten Prüfung die Toyota Celica RA20 mit Peter Lerch / Christine Hagen die Führung bei den Youngtimern und ließ sie sich durch eine beherzte Fahrweise, zur Freude der zahlreichen Zuschauer, auch nicht wieder nehmen. Auf dem Zuschauerrundkurs, der an manchen Stellen eher einem Schlammfeld ähnelte,  langte es sogar zur 2. Gesamtbestzeit.  Am Ende konnten sich bei diesen schwierigen Verhältnissen ein Gruppensieg und der 5. Platz im Gesamtergebnis durchaus  sehen lassen. Dietmar und Thomas Kreher wollten im Heide Oste Pokal wenigstens noch einen Platz nach vorne rücken. Doch mit einem 4. Platz fehlen ihnen am Ende gerade mal 25 Pünktchen mit ihrem Opel Ascona B, um noch auf den letzten Podestplatz in der Meisterschaft vorzurücken. Somit bleibt es beim Saisonabschluss bei einem 4. Platz im HOP.

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Schlammschlacht bei der Atlantis-Rallye: Klassensieger Peter Lerch, Toyota Celica RA 20

27. Oktober 2007
7.+8. ADAC/BATC Welfen Rallyesprint

Spektakuläre Driftshow beim Welfen-Sprint

Bei den Welfen Racing Days in Oschersleben konnten sich in diesem Jahr wenigstens ein paar mehr Leute aufraffen zu starten als im letzten Jahr. Trotzdem konnten die Veranstalter des BATC Braunschweig über die geringe Teilnehmerzahl nicht ganz glücklich sein. Verdienst hatten sie es jedenfalls nicht. Den ganzen Tag konnten die Zuschauer Motorsport hautnah erleben, ohne, wie bei Rallyeveranstaltungen sonst üblich, dafür ständig hin und her fahren zu müssen. Bei dem zum Heide Oste Pokal zählenden Welfen-Sprint im Doppelpack konnten die Fahrer endlich Mal beweisen was sie auf bei Herbstlichen nass/kalten Bedingungen auf nassem/rutschigen Untergrund so drauf haben. Die spektakulärste Show boten Bernd Knackstedt und Bernd Brinkmann, die ihren Ford Escort RS2000 so richtig schön in Rallyemanier über die Prüfung trieben. Dass sie an den führenden im HOP Axel Potthast / Elmar Pernsch auf Ford Escort RS 2000 der “neueren” Bauart nicht rankommen würden, war ihnen schon im Vorwege klar. Und somit zogen sie aus, um wenigstens den Zuschauern eine gute Vorstellung zu bieten. Zielsetzung voll und ganz erreicht....... Unterdessen zogen Potthast / Pernsch sauber ihre Runden und holten sich 2 x den erwarteten Klassen- und Gruppensieg. Bärenstark aber die Kraft nicht an die Erde kriegend folgte den Beiden der Porsche 911 von Claus Weiland / Björn Netz auf den dritten Podest-Platz. Bei dem Familienduell Vater + Tochter gegen Vater + Sohn spielte bei Jürgen und Josefine Beinke zwar mal wieder die Hinterachse vom Opel Kadett C Coupe nicht so ganz mit, aber sie landeten dennoch auf dem vierten Platz und verwiesen Dietmar und Thomas Kreher auf Opel Ascona B auf die hinteren Ränge. Am Nachmittag konnten die Beinkes zum zweiten Durchgang auf Grund ihrer Hinterachse nicht mehr antreten und Weiland / Netz erging es auch nicht viel besser. Sie kämpften mit Getriebeproblemen am Porsche und mussten schließlich ganz die Segel streichen. Somit konnten die Krehers am Nachmittag hinter den wie schon am Vormittag Platzierten Ford-Tretern den letzten Podestplatz für sich verbuchen. Im Heide Oste Pokal ist jetzt keine großartige Verschiebung in der Endabrechnung mehr möglich. Potthast / Pernsch führen uneinholbar die Serie an. Gefolgt von Bernd Knackstedt auf dem zweiten Platz und Bernd Brinkmann auf dem dritten Platz, der auf Grund einer fehlenden Veranstaltung hinter Knackstedt gelistet wird. Unter die ersten Drei könnten sich auch noch Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan zählen, wenn sie in ihrem Renault 5 Turbo keinen Turbo haben würden, der in diesem Jahr noch im HOP verboten ist. Somit waren sie außerhalb der Konkurrenz unterwegs. Das letzte Mal Antreten für die Youngtimer findet in diesem Jahr bei der Rallye Atlantis statt, die auf Grund der Zeitgleich stattfindenden Rallye Köln Ahrweiler arge Probleme mit den Youngtimer-Teilnehmern haben dürfte.

06. Oktober 2007
16. ADAC Rallye Bad Emstal

Hochkarätiges Youngtimerfeld in Bad Emstal

Zu einer nahezu perfekten Rallye-Veranstaltung gehört einfach auch ein perfektes Wetter. Das dachten sich jedenfalls die Himmelsgötter und öffneten mit dem Startsignal für den ersten Teilnehmer auch prompt ihren Wolkenvorhang. Verdient haben es die Veranstalter von der ADAC Rallye Bad Emstal allemal. Kein Wunder, dass gleich 125 Teilnehmer der Aufforderung zum teilweise Schotterspektakel gefolgt sind. Dass nicht mehr jeder von den Asphaltverwöhnten Teilnehmern mit solchem Untergrund umgehen kann, belegte die relativ hohe Ausfallquote. Einige Fahrzeuge sahen am Ende doch arg gebeutelt aus. Unter den Teilnehmern tummelten sich auch 31 Youngtimer-Fahrzeuge, zusammengemischt aus der Youngtimer-Trophy vom ADAC Nordrhein, und den Nordlichtern aus dem Heide Oste Pokal. An der Spitze duellierten sich der Opel Manta B von Heinz-Robert Jansen / Martin Jansen mit dem Ford Escort RS2000 von Axel Potthast / Elmar Pernsch. Während Potthast / Pernsch es in WP 1 noch recht ruhig angehen ließen und die Bestzeit den Konkurrenten überließ, konterten sie gleich in WP 2 und rutschten vor lauter Übermut hinter dem Ziel von der Strecke und verbogen sich dabei ihre Spurstange. Nach kurzer Reparatureinlage  setzten sie ihre Bestzeitenjagt fort und lagen zur Halbzeit klar in Führung. In WP 5 stoppte eine zu beherzte Fahrweise den Vorwärtsdrang und endetet in einem Dreher, der gleich soviel Zeit kostete, dass Vater und Sohn Jansen problemlos vorbeiziehen konnten. Auch ein Bestzeitenstand von 4 zu 2 und einmal unentschieden nützte den Fordtretern am Ende nichts. Das Match ging mit 16 sec. Vorsprung an die Opelcrew. Im Heide Oste Pokal haben die anderen Teilnehmer allerdings nur noch eine minimale Chance Potthast / Pernsch vom obersten Treppchen zu schupsen. Aber das müsste schon mit dem Teufel zugehen. Die einzigen die während der Veranstaltung versuchten einen Keil zwischen die Beiden zu treiben waren Bernd Knackstedt und Bernd Brinkmann. Doch schon in WP 2 konnten sie die Pace mit ihren Ford Escort RS2000 nicht mehr ganz mithalten. In WP 3 war dann schon alles gelaufen. Das Getriebe wurde paar Tage vorher wohl etwas zu hastig eingebaut, jedenfalls versagte es seine Dienste und zwang die Beiden zur Aufgabe. Den zweiten Platz im HOP konnten sie aber trotz Ausfall behalten. Axel Schütt erkämpfte sich unter der Anweisung von Klaus Finke einen sauberen 3 Platz und pilotierte den Ford Escort RS2000 wie gewohnt zuschauerfreundlich über die Runden. Das Vater und Sohn-Gespann Dietmar und Thomas Kreher landeten mit ihrem Opel Ascona B auf dem 14. Platz und rutschten damit im Heide Oste Pokal auf den 4. Platz vor. Die Gebrüder Beinke versuchen gerade ihren neu aufgebauten Opel Ascona 400 das Laufen beizubringen und verzichteten auf wertvolle Punkte in der Meisterschaft. Als Vorauswagen probierten sie schon mal das Fahrverhalten für größere Einsätze im kommenden Jahr.

22. September 2007
37. ADAC / PRS Havellandpokal

Einzelkämpfer beim Havellandpokal

Knapp 40 Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer konnten die Macher des 37. ADAC / PRS Havellandpokals an diesem Wochenende vom Sofa locken. 5 Prüfungen, zahlreiche Ortsdurchfahrten und ein hoher Schotteranteil standen auf dem Programm. Vermutlich war auch das der Grund warum sich kaum ein Youngtimer getraut hat an den Start zu gehen. Vielleicht haben die Vorjahreserfahrungen den einen oder anderen Fahrer eingeschüchtert. Denn hier wird noch Rallye groß geschrieben und verlangt von Mensch und Maschine alles ab. Dieses dachte wohl auch der BMW 2002 von Bernd Biskup und verweigerte seine Dienste schon beim Abladen vor der technischen Abnahme. Somit blieb einzig und alleine das Team Axel Schütt / Udo Finke mit ihrem Ford Escort RS 2000 übrig. Und diese Beiden machten ihre Sache dafür hervorragend. Dass der Klassen- und Gruppensieg schon vor der Veranstaltung fest stand, störte die Beiden umso weniger. Sensationell belegten sie den zweiten Platz im Gesamtergebnis und avancierten mit ihrer spektakulären Fahrweise schnell zum Publikumsliebling. Auf den Schotterprüfungen fühlte sich der Escort richtig wohl und sein Kutscher ließ ihm freien Lauf, um sich mal richtig auszutoben. Bei der nächsten Veranstaltung werden sie aber mit Sicherheit nicht so ein leichtes Spiel haben. Bei der Rallye Bad Emstal werden sie auf Grund der Tatsache, dass nicht nur der Heide Oste Pokal sondern auch die Youngtimer Trophy anwesend sein wird, mit Sicherheit auf wesentlich mehr Gegner stoßen.

12. August 2007
ADAC Fischereihafensprint Bremerhaven

Hickhack beim Fischereihafensprint

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und lockte zahlreiche Zuschauer zum Fischereihafensprint nach Bremerhaven. 40 Teilnehmer waren der Einladung der Veranstaltergemeinschaft des SC Bremerhaven und des Ritterhuder AC gefolgt um rund um die Fischhallen eine gute Show zu bieten. Die stärkste Fraktion bildete hier die Youngtimer, die gleich mit 17 Fahrzeugen gemeldet hatten. Allerdings sind davon 2 Teams gar nicht erst zum Start erschienen. Die Strecke erwies sich in diesem Jahr als ziemlich Materialmordend. Gleich beim ersten Durchgang blieben schon viele Fahrzeuge mit Antriebsproblemen auf der Strecke. Axel Potthast / Elmar Pernsch nahmen von den vielen Ausfällen keine Notiz und steuerten ihren Ford Escort RS2000 problemlos zu zwei Klassensiegen und bauten damit ihre Führung im Heide Oste Pokal weiter aus. Einen zweiten und dritten Platz ergatterten Bernd Knackstedt / Bernd Brinkmann, ebenfalls in einem Ford Escort RS2000 unterwegs, allerdings noch die Vorgängerversion. Die Beiden hatten am Nachmittag Probleme mit im Weg stehenden Pylonen, die immer gleich eine Zeitstrafe nach sich zogen, und brechender Felge auf Grund von Bordsteinberührungen zu kämpfen. Die eckige Fahrstrecke löste bei B. Knackstedt auch arge Schmerzen in den Armen und Händen aus, so dass zwischendurch die Äußerungen zu hören waren mit dem Rallyesport ganz aufzuhören. So abrupt nach knapp 40 Jahren Motorsport kaum vorstellbar. Im HOP liegt das Team weiterhin auf dem 2. Platz. Riesen Hickhack gab es bei der Klasseneinteilung beim Renault R5 Turbo von Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan. Erst wurden sie in der richtigen Klasse CTC 22 bis zwei Liter gestartet, dann durch einen Gedankenfehler des Veranstalters in eine andere Klasse umgestuft, um später nach einem klärenden Gespräch mit der Organisation doch wieder in die richtige Klasse geschoben zu werden. Zu aller Letzt wurden sie dann doch noch durch einen Einspruch eines Klassenkammeraden, der Angst hatte sonst zu wenig Punkte abgreifen zu können, wieder in die falsche Klasse gesteckt, weil er der Meinung war, dass die Protestfrist bereits abgelaufen sei und die Sportkommissare sich darauf einließen. Solche nicht nachvollziehbaren Aktionen lassen nicht gerade auf großen Sportgeist schließen! Dadurch haben die Beiden Renault Fahrer zwar einen Klassensieg geerbt, über den sie aber alles andere als glücklich waren - der dritte Platz in der regulären Klasse wäre ihnen sicherlich lieber gewesen. Am Nachmittag, dann in der richtigen Klasse unterwegs, belegten sie einen zweiten Klassenplatz und demonstrierten eindrucksvoll ihre Stärke. Nutznießer dieser Aktion war das Team Dietmar Kreher / Thomas Kreher mit Ihrem Opel Ascona B, die nun vom fünften auf den vierten Rang gespült wurden. Beim Porsche 911 Carrera von Wolfgang Grothuesmann / Michael Legran verabschiedete sich am Vormittag der Schaltknüppel und ließ sich wie ein Kochlöffel im Kochtopf hin und her rühren. Ohne Gang mussten die Beiden für einige Zeit am Straßenrand parken. Nach erfolgter Reparatur ging es mit viel Zeitverlust weiter, aber mehr als ein zweiter Platz war nach der Klassen hin und her Schieberei mit dem R5 am Ende nicht mehr drin. Am Nachmittag lief alles wie geschmiert und ein Klassensieg und der zweite Platz im Gesamt trösteten etwas über die Aktion zuvor hinweg. Ingo Höppner / Marco Laeseke konnten gleich nach der ersten Wertungsprüfung ihren Porsche 924 mit Getriebeschaden wieder aufladen und gingen punktetechnisch ziemlich leer aus.

14. Juli 2007
1. ADAC Kleeblatt-Rallyesprint

Gelungener Einstand beim Kleeblattsprint

Heutzutage noch eine Rallyeveranstaltung neu ins Leben zu rufen - da gehört schon eine ganze Menge Mut und Überzeugung zu. Geschafft hat es die Mannschaft vom MSC Siedenburg unter der Leitung von Wolfgang Bultmann mit ihrem zum ersten Mal ausgetragenen ADAC Kleeblatt Rallyesprint. Als perfektes Gelände bot sich das ehemalige Kasernengelände in Barme Kreis Verden dafür an. So gut wie keine Verbindungsetappen mussten zurückgelegt werden und das Fahrerlager war komplett überdacht. 6 Wertungsprüfungen mit 100% Festbelag und unzähligen Kurven machten einen Beifahrer zwingend erforderlich. Ansonsten konnte man in diesem Kurvengeschlängel schnell den Überblick verlieren. Schade, dass nicht alle Teilnehmer kommen konnten. Da schon bei einigen die Ferien begonnen hatten, aalten sie sich lieber mit den Kindern am Strand als bei hochsommerlichen Temperaturen im Rallyeauto zu schwitzen.
Bei den übrig gebliebenen Youngtimern kamen Peter Lerch / Christine Hagen auf Toyota Celica RA20 am Besten mit den teils sehr rutschigen Verhältnissen zurecht und sicherten sich mit 4 Bestzeiten den Gruppen- und Klassensieg. Auch zwei Dreher, wegen zu forscher Fahrweise, konnten den Sieg nicht wirklich gefährden. Die beiden anderen Bestzeiten und Platz zwei sicherten sich Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan, die ihren Renault 5 Turbo nach ein paar Bastelstunden anscheinend jetzt richtig eingefahren haben. Sie selber waren aber von dem neuen Speed des Fahrzeuges so überrascht, dass auch sie sich in der ersten Prüfung gleich 1,5-mal um die eigene Achse drehten und auch noch Feindberührung mit einer Bordsteinkante aufgenommen haben. Auf WP zwei verabschiedeten sich dann gleich noch zwei Zündkerzen und bremsten die schnelle Fahrweise ungemein. Daraufhin beschloss man den Ladedruck etwas zurück zu nehmen. So konnte die Rallye mit neuen Kerzen und etwas eiernder Felge wenigstens fortgesetzt werden. Den dritten Platz ergatterte der zum Vorjahr etwas breiter gewordene BMW 2002ti von Helmut Kannenberg / Dr. Bodo Kohring. Dahinter platzierten sich Dietmar Kreher / Thomas Kreher die sich immer noch in der Eingewöhnungsphase ihres Opel Ascona B befinden, der erst vor kurzem aus der Revidierung zurückgekommen ist. Im Heide Oste Pokal konnte sich Peter Lerch durch dieses Ergebnis auf den 4. Platz verbessern und Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan kommen der obersten Spitze bedenklich nahe. Auch wenn sie in diesem Jahr wegen ihres Turbos noch außer Konkurrenz fahren.
Auf eine Fortsetzung dieser Veranstaltung im nächsten Jahr darf man schon gespannt sein. Hoffentlich sind dann nicht so viele Terminüberschneidungen mit anderen Motorsport-Veranstaltungen und mehr Prädikate für eine Top organisierten Rallyesprint drin.

30. Juni 2007
42. ADAC Visselfahrt und XVI: ADAC Rallye Buten un Binnen

Großes Youngtimer-Aufgebot bei der Rallyegemeinschaft Bubi

Ein wunderbares Starterfeld von 108 Teilnehmern schmückte die Doppelveranstaltung der Rallyegemeinschaft Buten un Binnen, die wieder sehr anspruchsvolle Prüfungen für die Teams auf dem IVG Gelände in Liebenau abgesteckt hatten. Diese Veranstaltung zählt mit Sicherheit zu den beliebtesten im Norden von Deutschland. Wie schon in den Jahr zuvor, gesellten sich auch wieder die Teams aus der Youngtimertrophy zu den Youngtimern aus dem Heide Oste Pokal, so dass nicht weniger als 35, mit unter sehr hochkarätige Fahrzeuge, an den Start gegangen sind. Hinzu kamen die schwierigen Witterungsverhältnisse. Dauerregen vor der Veranstaltung ließ das Gelände teilweise in Schmierseife verwandeln. Kaltverformungen wie an dem Opel Kadett C Coupe von den Brüdern Jürgen und Axel Beinke waren an der Tagesordnung. Trotz eingedrücktem Seitenteil konnten sie noch beide Veranstaltungen beenden, was ihnen in den beiden Vorjahren bisher nicht geglückt ist. Allerdings blieben sie mit zwei 13. Plätzen weit unter ihren Vorgaben zurück. Ursachenforschung folgt. Endlich mal wieder Rallyeluft schnuppern konnten auch Dietmar und Thomas Kreher, die nach monatelanger Fehlersuche endlich ihren Opel Ascona B ordentlich zum Laufen bekommen haben. Mit einem 11. und 15. Platz konnten sie sich erstmal wieder an das Tempo der Konkurrenten gewöhnen. Als etwas zu rutschig empfanden auch das Team Bernd Knackstedt / Detlef May das Gelände und ließen die Sache nach ein paar Ausrutschern und Erfahrung der letzten Jahre etwas ruhiger angehen. Mit einem 9. und 10. Platz waren die beiden aber doch mit sich zufrieden. Immerhin ist das Auto ohne Blessuren über die Runden gekommen. Das konnten auch die Berliner Bernd Biskup / Carsten Block von sich behaupten. Die hatten an diesem Tag ganz andere Probleme. Dieses Mal war der Mensch und nicht die Maschine dafür verantwortlich, dass nicht alles so klappen sollte wie erhofft. Nachdem Carsten Block mit argen Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte und sich nicht voll auf seine Arbeit konzentrieren konnte, beschlossen beide die Veranstaltung vorzeitig zu beenden. Ein Blindflug auf diesem Gelände ist auch nicht wirklich zu empfehlen. Ein paar Stunden Ruhe, und die Welt sah schon wieder viel besser aus. Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan bewiesen mal wieder, dass sie mit ihrem Renault 5 Turbo immer besser zurechtkommen, und schoben sich mit zwei Klassensiegen im Heide Oste Pokal weit nach oben in der Tabelle. Allerdings fahren die beiden außerhalb der Konkurrenz, da in diesem Jahr noch die Regelung zählt, dass Turbofahrzeuge nicht gewertet werden. An der Spitze entfachte sich ein Kampf zwischen den Nordlichtern und den Nordrheinern. Konnte bei der nassen Vormittagsveranstaltung noch Jürgen Lenarz / Ralf Müller mit ihrem Opel Kadett C Coupe das Tempo bestimmen und 5 von 6 Bestzeiten für sich verbuchen, so mussten sie sich am Nachmittag bei trockenen Verhältnissen mit einem 4. Platz gegen den Norden beugen. Da schlug die Stunde von Axel Schütt / Udo Finke die sich mit ihrem Ford Escort RS 2000 nach einem zweiten Platz am Vormittag souverän den Klassensieg am Nachmittag holten. Beim Team Axel Potthast / Elmar Pernsch ging die Aufregung schon vor dem Start los. Merkwürdiger Dieselgeruch verbreitete sich rund um den Ford Escort RS 2000. Das sonst von Super plus verwöhnte Gefährt wurde zwar mit plus getankt aber leider mit Diesel plus. Auf der Tankstelle wurde von einem Helfer versehentlich der Zapfhahn vertauscht. Unter großer Hektik wurde schnell der Tank entleert und mit dem Edelsprit neu befüllt. Der Escort dankte es mit einer forschen Gangart und zwei 3. Plätzen. Dadurch wurde auch die Führung im Heide Oste Pokal weiter ausgebaut. Auf dem zweiten Platz schob sich Bernd Knackstedt vor, gefolgt von Jürgen Beinke.

16. Juni 2007
16. ADAC Rallye Hildesheim

Turbulente Ereignisse mitentscheidend bei den Youngtimern in Hildesheim

Dass das Wetter mit seinen chaotischen Wechselschüben eine entscheidende Rolle bei der Platzierung mitwirken würde, war den Teilnehmern schon vor dem Start zur 16. ADAC Rallye Hildesheim klar. Keiner konnte erahnen was im nächsten Moment passieren würde, und somit war die Wahl der richtigen Reifen an diesem Wochenende extrem schwierig. Von Trocken- bis Regenreifen war alles angesagt. Auch die Ausfallquote war aufgrund der Witterungsverhältnisse extrem hoch. Zum Glück blieben die Youngtimer davon verschont. Pünktlich zum Start der ersten von sieben Wertungsprüfungen setzte auch prompt der Regen ein und lies die ersten Youngtimer auf sehr schmierigen Straßen öfter mal das Ziel verfehlen. Besonders die, die auf Trockenheit gesetzt hatten und dementsprechend bereift waren. Mit einem breiten Grinsen setzten hingegen die mit Regenreifen gestartete Vater / Tochter Besatzung Jürgen und Josefine Beinke auf Opel Kadett C Coupe und Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan mit ihrem Renault 5 Turbo auf den ersten beiden Prüfungen jeweils zwei Fabelzeiten auf die Liste. Besonders der Renault schien sich bei dieser Witterung besonders wohl zu fühlen. In WP 3 kamen dann andere Probleme auf die Teams zu. Die Besatzung eines vor den Youngtimern gestarteten Fahrzeugs musste nach einem Ausritt mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Aber anstatt die Prüfung aus sicherheitstechnischen Gründen abzubrechen und diejenigen die bereits im Rundkurs unterwegs waren anzuhalten, ließ man alles so weiter laufen, als wenn nichts gewesen wäre. Das Aha Erlebnis kam für die Ford Escort RS 2000 Besatzung Axel Potthast / Elmar Pernsch die plötzlich den Krankenwagen vor sich hatten und ganz schön ins rudern gerieten. Aufgrund der Behinderung wurde die Prüfung später neutralisiert und somit nicht gewertet. Danach hatte auch der Wettergott ein Einsehen und verschloss seine Regenwolken. Nun kam die Zeit der Trockenreifen und Axel Potthast. Eine Bestzeit nach der anderen ebnete den Weg nach ganz oben auf das Treppchen zum Gruppen- und Klassensieg bei den Youngtimern. Die beiden Beinkes konnten noch einigermaßen folgen, vielen aber wegen einem Fehler an einer Zeitkontrolle, bei dem sie sich eine Zeitstrafe von 1 Minute einfingen, hoffnungslos auf den 3. Platz in der Klasse zurück. Lobend sei hier zu erwähnen, dass Josefine mit ihren gerade mal 15 Jahren erst zum zweiten Mal an einer Rallye teilnimmt und ihre Sache ansonsten hervorragend meistert. Auch der Renault 5 von Ralf Klaus schwächelte nach WP4 auf Grund eines abgefallenen Turboschlauchs. Es stecken halt immer noch einige Kinderkrankheiten in dem neu aufgebauten Fahrzeug. Dritter bei den Youngtimern aber immerhin der Klassensieg bei den GT Fahrzeugen waren dann doch noch drin. Den zweiten Platz bei den GT Fahrzeugen belegten Ingo Höppner / Marco Laeseke mit dem frisch gebügelten Porsche 924. Erst legten Sie noch im Regen super Zeiten hin, mussten dann aber im Trocknen den Anderen den Vortritt lassen. Nutznießer aller Aktionen war das Team Bernd Knackstedt / Bernd Brinkmann die ihren Ford Escort RS 2000 mit sauberer und flotter Fahrweise über die Runden brachte und einen sicheren zweiten Platz in der Gruppe und Klasse mit nach Hause nehmen konnten. Auf Platz vier und fünf bei den Fahrzeugen bis 2000 ccm folgten zwei neue Teams im HOP. Marc Hoyer mit Beifahrer Detlef Burghammer pilotierten ihren Ford Escort RS 2000 vor Lothar Weber / Andreas von Skopnik auf Opel Ascona B die in der sechsten Prüfung durch eine Maxzeit sehr viel Zeit einbüßen mussten.
Als neue Führenden im HOP reisen damit Axel Potthast / Elmar Pernsch zur Bubi nach Libenau, um sich im Geschlängel des IVG Geländes mit den Youngtimern vom ADAC Nordrhein messen zu können.

14. April 2007
24. ADAC Stormarn Rallye, Trittau

Trostloser Tag für Youngtimerfahrer vom HOP

Bei der Stormarn-Rallye vom MSC Trittau e.V. im ADAC konnten die Organisatoren mit einer zusätzlichen Wertungsprüfung aufwarten. Somit galt es in diesem Jahr gleich 8-mal zu versuchen die Ideallinie zu treffen, und 8-mal zu versuchen der Schnellste zu sein. Einigen Teilnehmern wären wohl lieber bei den üblichen 6 Prüfungen geblieben. Zumindest bei den Youngtimer-Fahrzeugen sah es danach aus. Denn in WP 7 verabschiedetet sich nicht nur der Porsche 911 mit Kai Dieter Kölle, dieses Mal mit Klaus Dieter Gohlke mit an Bord, von der Zeitenliste, sondern auch gleich der Opel Kadett C Coupe von den Gebrüdern Jürgen und Axel Beinke. Der Kadett, hier wieder mit alter Besatzung unterwegs, machte schon den ganzen Tag über Zicken und wollte nicht so recht vorwärts drängen wie man es eigentlich von ihm gewohnt war. Es mag wohl auch an der neuen Hinterachse liegen, die sich als etwas schwerfällig erwies. Danach folgte ein sich lösendes Rad in WP 4, bis hin zum abgestorbenem Motor mangels Spritzufuhr einer defekten Benzinpumpe in WP 5. Nachdem man auf die zweite Pumpe umgeschaltet hatte, ging es erst einmal wieder vorwärts. Doch dann stellten die beiden Besatzungsmitglieder zu guter Letzt auf einer Tankstelle kurz vor WP 7 eine Öllache unter dem Auto fest. Diese Prüfung währe dann wohl das endgültige Aus für den Motor gewesen. Also getreu dem Motto “Außer Spesen nichts gewesen” machte man sich vorzeitig auf den Heimweg, um sämtliche Defekte für die nächste Veranstaltung einzustellen. Schade für die Beiden, denn bei dieser Veranstaltung steuerte man geradewegs auf einen Klassensieg zu. Der Klassen- und Gruppensiegerpokal über zwei Liter stand eigentlich auch schon so gut wie sicher im Wohnzimmer von Kai Dieter Kölle. Tja, bis in der verflixten 7 Prüfung der Drift in einer Kurve etwas übermutiger ausfiel als geplant, und der Porsche sich mit dem Heck elegant auf einen Erdwall drehte und so blöde aufgelegen hat, dass kein Fortkommen aus eigener Kraft mehr möglich war. Danach galt es nur noch das hinter der Kurve für die anderen Teilnehmer uneinsehbare Fahrzeug vor Fremdeinwirkung zu schützen. Zwar wurden alle durch eine gelbe Flagge gewarnt, aber man konnte ja nicht ahnen, dass das Fahrzeug noch so quer in die Strecke ragte. Zum Glück ist alles gut gegangen und der Porsche blieb unversehrt für den nächsten Rallyeeinsatz. Trotz des Missgeschicks ging die Führung im Heide Oste Pokal an den Porschetreter K.D. Kölle über.

07. April 2007
28. ADAC Peiner Stahlrallye / ADAC Rallye Knesebeck

Hochkarätiger Auftakt zum Heide Oste Pokal

Die Teilnehmerliste von der Rallye Knesebeck und der Peiner Stahlrallye konnte sich wirklich sehen lassen. Von so einem hochkarätigem Starterfeld können die meistern norddeutsch Veranstalter von nationalen Rallyes nur träumen. Man konnte zwar nur 27 Teilnehmer auf der Starterliste finden, aber dafür zählte hier Klasse statt Masse. Deshalb mochte sich auch keine so recht auf einen Gesamtsieganwärter festlegen.
Rund 40% der Teilnehmer reisten zur Freude der Zuschauer mit einem Youngtimer an, um sie die ersten Punkte für die Saison 2007 im Heide Oste Pokal zu sichern. In der Klasse CTC23 starteten gleich drei Fahrzeuge aus dem Hause Porsche, die mit ihren 911ern mächtig Staub aufwirbelten. In der Klasse CTC22 ging es nicht anders zu. Allerdings setzte hier das Team Axel Potthast / Elmar Pernsch von Anfang an die Messlatte mit ihrem Ford Escort RS 2000 sehr hoch und setzten eine Bestzeit nach der anderen auf die Zeitenliste. Zwei Klassensiege waren die Belohnung dafür. Eigentlich war ja sogar für dieses Jahr ein Gesamtsieg angepeilt. Lediglich zwei Teams konnten der Geschwindigkeit der Beiden noch annähernd folgen. Hier ließ die Besatzung Bernd Knackstedt / Bernd Brinkmann ihre Streckenkenntnisse aus den Vorjahren mit einspielen und tummelten sich ebenfalls mit einem Ford Escort (allerdings das Vorgängermodell) auf dem zweiten Platz, bis ein Reifenstapel am Vormittag den Vorwärtsdrang arg beeinträchtigte, da die Räder nach dem Kontakt keinen Geradeauslauf mehr zuließen. Bei der Nachmittagsveranstaltung lief alles wieder bestens und als Trost gab’s dann den angepeilten 2. Platz in der Klasse. Durch den Ausfall schoben sich mit ihrer spektakulären Fahrweise die beiden Toyota Celica RA 20 Fahrer Peter Lerch / Heinz Wawrzyniak am Vormittag auf den 2. Platz, den sie bis ins Ziel beibehielten. Während für Peter Lerch diese Veranstaltung noch absolutes Neuland war, brachte sein Beifahrer die Erfahrung von beachtlichen 20 Jahren als Beifahrer bei der Rallye Knesebeck mit an den Start. Am Nachmittag spielte dann die Kupplung des Japaners nicht mehr mit, so dass die letzte Prüfung nur noch im dritten Gang befahren werden konnte. Zur Sicherung des dritten Platzes langte die Zeit aber allemal. Einen dritten und vierten Platz sicherte sich das Team mit der jüngsten Beifahrerin aus dem Starterfeld. Jürgen Beinke dieses Mal mit Töchterchen Josefine-Corinn auf dem Beifahrersitz im Opel Kadett C Coupe unterwegs. Sie ist gerade einmal 14 Jahre jung und hat ihre Sache sehr souverän gemeistert. Während Ingo Höppner / Marco Laeseke ihren Porsche 924 Carrera am Vormittag noch auf dem 4. Platz abstellen konnten, mussten Sie am Nachmittag doch einiges an Federn lassen. Das berühmt berüchtigte “Schweineohr” machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre, und wie schon in den vergangenen Zeiten, sollte es auch in diesem Jahr nicht gut für die Beiden ausgehen. Eine etwas übermotivierte Fahrweise vor den Zuschauern endete an einem Baum, der den überzogenen Drift des Fahrzeugs abrupt unterbrach. Von da an war an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken. Für den Renault 5 Turbo von Ralf Klaus / Jürgen Feigenspan sollten es die ersten Fahrversuche nach dem Aufbau sein. Am Tag vorher wurde noch bis tief in die Nacht geschraubt, aber genützt hat es leider nicht viel. Von Anfang an kämpften sie mit technischen Problemen, so dass sie die zweite Veranstaltung besser ganz sausen ließen. Und dann war da noch die Porsche Armada die mit ihren Drift- und Soundeinlagen auf sich aufmerksam machten. Nicht zu bremsen war hier das Team Wolfgang Grothuesmann / Michael Legran die mit ihrem 911 Carrera RS ein Feuerwerk an Bestzeiten abfeuerten, und sich nicht nur zwei Klassensiege sondern auch gleich zwei Gesamtsiege sicherten. Gegen die Beiden war einfach kein Kraut gewachsen. Kurzfristig versuchte zwar das Team Kai Dieter Kölle / Inka Lerch am Nachmittag die Führung mit ihren Porsche 911 Carrera zu übernehmen, aber schon nach der vierten Prüfung waren die Fronten wieder geklärt und man ließ die beiden Herren ziehen. Ein zweiter Platz ist eben auch nicht zu verachten. Der dritte 911er wurde pilotiert von Claus Weiland / Björn Netz, die nach einem Ausritt im “Schweineohr” die Karosserie doch arg in Mitleidenschaft gezogen hatten und daraufhin auf einen Start am Nachmittag verzichteten. Vielleicht hätte man doch nicht ankündigen sollen den Porsche in Zukunft erstmal wegstellen zu wollen. Manchmal nehmen diese Gefährte solche Äußerungen ganz schön Übel!
Im Gesamtergebnis landeten gleich drei Youngtimer unter den ersten vier Plätzen. Platz 1 ging wie schon erwähnt an Wolfgang Grothuesmann (911 Carrera RS) vor einem modernen Ford Escort Cosworth gefolgt vom zweiten 911er von K.D. Kölle und Axel Potthast auf Escort RS 2000.

02.-04. Februar 2007
Bremer Classic

Auf der Bremer Classic nutzten viele Besucher die Gelegenheit sich über die Youngtimer und den Heide Oste Pokal zu informieren

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