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21.11.2009
Gemütlicher Saisongausklang bei der Siegerehrung vom HOP 2009
Ausgelassene Stimmung herrschte bei der Siegerehrung vom Heide Oste Pokal 2009. Nicht nur die Plazierten sondern auch zahlreiche Gäste fanden den Weg in die Wedemark, um die Saison in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Bevor es zur Preisverleihung kam wurden noch die Änderungen für das nächstes Jahr besprochen und von den Aktiven abgestimmt welche neuen Veranstaltungen gerne mit in den Kalender aufgenommen werden sollten. Die Idee im nächsten Jahr nicht nur Youngtimer zu werten, sondern auch die heckangetriebenen Fahrzeuge wurde befürwortet. und so konnte man zu dem feierlichen Akt überschreiten. Der Kampfansage folgend konnten Ulrich und David Pasdzierny die Meisterschaft für sich verbuchen. Axel Potthast / Elmar Pernsch mussten sich mit dem zweiten Platz geschlagen geben. Zu oft hat am Ende die Technik versagt. Auch Jürgen und Josefine Beinke bekamen die Tücken der Technik zu spüren und konnten nicht immer starten. Platz 3 war aber am Ende doch noch drin. Ralf Klaus und Knut Möller können von Technikproblemen auch ein Lied trällern, aber einen 4 Platz konnten sie immerhin noch retten. Bei der Nagelverleihung konnte Ralf Klaus aufgrund seiner feurigen Einlagen voll Punkten und erhielt dafür den Nagel 2009. Auch in diesem Jahr wurden Jens Meier, Ralf Müller und Katja Kalmbach für ihre Unterstützung bei der Messe in Bremen eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Bleibt zu hoffen, dass alle über die Winterpause schön fleißig sind und im nächsten Jahr wieder vollzählig und mit neuem Elan bei der ersten Veranstaltung antreten.
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HOP 2009 Sieger Ulrich und David Pasdzierny
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10.10.2009
Weltuntergang bei der Rallye Bad Emstal
Hätte man es nicht besser gewusst, dann hätte man auch glauben können, dass jeden Augenblick Noah mit seiner Arche um die Ecke kommt und alle vor der Sintflut retten wird. So oder ähnlich muss es den 84 Teilnehmern der Rallye Bad Emstal vorgekommen sein, als sie am Wochenende die 7 Wertungsprüfungen in Augenschein nahmen. Das hatten die Veranstalter wahrhaftig nicht verdient. Super Strecken, super Organisation und dann so etwas.... Ins Besondere die Youngtimer bekamen die ganze Härte der Wetterkapriolen voll zu spüren. Da sie mit ihren hohen Startnummern erst ziemlich spät auf die Strecke durften,wären für sie in der zweiten Hälfte der Veranstaltung Paddel wohl angebrachter gewesen als die besten Regenreifen. Bis zu 5 m breite Sturzbäche wälzten sich die Straße entlang und brachten das eine oder andere Rallyefahrzeug arg ins Schlingern. Diese Erfahrung mussten auch Axel Schütt / Klaus Finke machen, als ihnen in WP 5 noch weit vor dem eigentlichen Anbremspunkt zu einer Schikane plötzlich das eigene Heck ihres Ford Escort RS2000 zu überholen versuchte und die Fahrt unsanft mit einer Kaltverformung in einer Leitplanke endete. Eine Prüfung vorher hatten bereits Axel Potthast / Elmar Pernsch ihr Aha-Erlebnis, als der Scheibenwischer von ihrem Escort RS2000 wegen unzumutbarer Überbelastung die Nerven (Drähte) durchbrannten und Axel daraufhin den kompletten Durchblick verlor. Trotz des Blindfluges über die letzten drei Prüfungen, die noch einzelne Schrecksekunden parat hielten, konnten sie sich mit einem 5. Platz ins Ziel retten, mussten aber mitansehen wie damit auch die Meisterschaftshoffnung baden ging und nur ein zweiter Platz für sie übrig bleibt. Da bekanntlich solche Witterungsverhältnisse eh nichts für Bernd Knackstedt / Florian Mendel sind, waren sie dann auch gar nicht mal so böse, als sie nach WP 5 ihren Escort RS1600 mit loser Vorderachse abstellen durften. Bei Ulrich und David Pasdzierny begannen die Schwierigkeiten bereits vor dem eigentlichen Start. Zur letzten Veranstaltung hatten sie ihren Golf II GTI noch einmal aufgemotzt und wollten nun in der Gruppe “A“ starten. Doch wie es meistens so ist, liest man das Reglement auf die Schnelle nicht richtig durch, und schon passieren kleinere oder größere Fehler, die den Technischen-Kommissaren nicht so ganz gefallen. Nach langem hin und her, viel Wohlwollen und zudrücken sämtlicher Hühneraugen wurde eine für alle befriedigende Lösung gefunden, und die Beiden durften doch noch an den Start gehen. Somit konnten Sie mit perfekt abgestimmten Reifen für diese Verhältnisse einen Klassensieg und somit die Meisterschaft vom Heide Oste Pokal für sich verbuchen Die Einzigen die gefahren sind als ob sie vorher einen Lehrgang in Wasserski besucht hätten, waren Jürgen Lenarz / Ralf Müller, die wie von einem anderen Stern über die Prüfung ruderten und ihren Opel Kadett C Coupe ganz weit vorne in der Gesamtwertung und als Youngtimersieger abstellen durften. Jürgen und Josefine Beinke, die auf Grund eines gerissenen Zylinderkopfes an ihrem Opel Kadett C Coupe nicht starten konnten, landeten in der HOP Meisterschaft auf dem dritten Platz vor Ralf Klaus / Knut Möller die nach dem letzten Ausfall noch auf der Suche nach geeigneten Ersatzteilen für ihren Renault R5 Turbo sind. Doch zur Siegerehrung am 21. Nov. werden hoffentlich alle wieder anwesend sein, um mit Benzingesprächen die Saison in gemütlicher Runde in der Wedemark ausklingen zu lassen.
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Axel Schütt / Klaus Finke
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03.10.2009
Viel Wirrwarr um Dukaten Rallye
Bereits im Vorfeld gab es um die Dukaten-Rallye so viel Hickhack, dass keiner mehr wusste „findet sie jetzt statt oder nicht“. Grund für dieses ganze Thowabou war die Absage der Innersten Rallye des MSC Langelsheim e.V., die sich auf Grund von Sachrichtermangel nicht in der Lage sahen eine ordentliche Veranstaltung nach ihren Vorstellungen zu präsentieren, und lieber auf einen Start verzichteten, als später eine chaotische Rallye zu absolvieren. Da die Organisation der Doppelveranstaltung im letzten Jahr über den MSC Langelsheim lief, gingen nun alle Teilnehmer davon aus, dass auch gleichzeitig die Dukaten Rallye vom MSC Goslar e.V. mit davon betroffen war. Die wiederum wollten unbedingt die Rallye durchführen und organisierten mutigerweise alles in Eigenregie. Freundlicherweise bekamen sie dazu Unterstützung vom befreundeten Motorsportclub Blankenheim. Bei der vielen Aufregung hatte man aber vergessen das Ganze so richtig publik zu machen. Somit war es eher eine Insider Veranstaltung mit lediglich 12 Teilnehmern, zu denen sich noch 13 Historische Fahrzeuge zur Gleichmäßikeitsfahrt gesellten. Als wenn das nicht schon genug wäre, musste die erste Wertungsprüfung dann auch noch wegen fehlendem Krankenwagen neutralisiert werden. So blieben am Ende noch 5 WPs, die auf 2 getrennten Recyclinghöfen gefahren wurden. Auch für Axel Potthast / Elmar Pernsch sollte der Trip mit ihrem Ford Escort RS2000 in den Harz nicht ganz so erfolgreich sein wie sie es bisher gewohnt waren. Gleich in WP 2 kassierten sie einen Plattfuss und humpelten zwar auf nur drei Rädern, aber immer noch einer passablen Zeit, über die Ziellinie. In WP 3 leisteten sie sich noch einen gewaltigen Dreher und futsch war der so wichtige Klassensieg, der sie wieder an die Spitze des HOP gebracht hätte. Über den konnten sich am Ende Ulrich und David Pasdzierny freuen, die mit ihrem VW Golf GTI eine wirklich famose Fahrt an den Tag brachten. Gleichzeitig fuhren sie einen 2. Platz im Gesamt ein, mit nur einer klitzekleinen Sekunde Rückstand auf das Siegerfahrzeug einem Mitsubishi Evo 9 – alle Achtung. Beeindrucken schnell waren auch Ingo Höppner / Marco Laeseke mit ihrem Golf II unterwegs. Allerdings verließen sie in WP 4 eine Runde zu früh den Rundkurs und kassierten dafür eine Maxzeit. Um den Fehler wieder gut zu machen drehten sie dafür in WP 5 gleich eine Runde mehr als gefordert. Obwohl die Rundenzahlen jetzt wieder passten, hebt diese Machenschaft bekanntlich die Rundenfehler im Rallyesport nicht auf. Diese Aktion spülte sie natürlich hoffnungslos an das Ende der Siegerliste. Die Entscheidung um die Führung im Heide Oste Pokal 2009 fällt jetzt erst beim allerletzten Lauf bei der Bad Emstal Rallye am kommenden Wochenende. Können die Pasdziernys ihre Zielsetzung den HOP zu gewinnen durchsetzen oder geht der Pokal wieder an die sieggewohnte Besatzung Potthast / Pernsch, die die Trophäe dann zum dritten Mal in Folge gewinnen konnten.
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Ulrich und David Pasdzierny
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19.09.2009
Internationaler Flair bei der Reckenberg Rallye
Da hat sich der MSC Wiedenbrück e.V. aber wieder mächtig ins Zeug gelegt. Durchgehend großes Lob seitens der Teilnehmer gegenüber den Veranstaltern der 18. ADAC Reckenberg-Rallye 2009. Für eine 200er Rallye kam mächtig internationaler Flair auf. Selbst das Programmheft war wie für die großen Stars gemacht. 6 Wertungsprüfungen, davon 5 verschiedene über 35,8 km ließen keine Langeweile aufkommen. Bloß die vielen Rundkurse waren nicht jedermanns Sache, musste man des Zählens schon sehr sicher sein. Auch die Ausfallquote lag deutlich über dem üblichen Prozentsatz. Ganzen 31 Teams der 85 gestarteten blieben nach überwiegend technischem Defekt der Zielsekt vorenthalten. Auch von den 27 Youngtimern raffte es einige dahin. Vom Heide Oste Pokal eröffnete Axel Potthast / Elmar Pernsch den Reigen, als bei ihrem Ford Escort RS2000 das Getriebe bereits in WP 2 keine Ambitionen mehr hegte weiter zu fahren. In WP 3 bekam dann der Motor vom Renault R5 Turbo von Ralf Klaus / Knut Möller ein wenig Fieber und wollte mit 130 C Wassertemperatur partout nicht weiter als bis zum Regrouping. Umso besser lief es bei Axel Beinke / Maik Bredenförder, die richtig flott unterwegs waren und am Ende mit ihren Opel Ascona 400 als Gruppensieger und einem dritten Platz im Gesamt aufs Podium fuhren. Wolfgang und Kevin Müller konnten mit ihrem Porsche 911 nicht ganz folgen und belegten den 2. Klassenrang über 2 Liter Hubraum. Auch Axel Schütt / Klaus Finke hatten einen guten Tag erwischt und fuhren mit ihrem Ford Escort RS2000 einen sicheren Klassensieg in der 2 Liter-Klasse nach hause und schoben sich kurzerhand auf den dritten Platz im HOP. Bernd Knackstedt mit neuer Beifahrerin Karina Hepperle landeten mit gewohnt spektakulärer Fahrweise mit ihrem Ford Escort RS2000 auf dem dritten Platz. Das Feedback der Pasdziernys klang nach der Veranstaltung so: Gute Organisation, entspannte Atmospähre, nette Leute, einmalig anspruchsvolle und sauschnelle WP`s und ein super geiles Wetter! Was soll man noch dazu sagen….. Sie belegten mit ihrem VW Golf II in der „kleinen“ Klasse einen Klassensieg und übernahmen damit auch wieder die Führung im HOP. Damit sind sie ihrem Vorsatz fr das Jahr 2009 den HOP gewinnen zu wollen wieder einen gewaltigen Schritt näher gekommen.
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Ralf Klaus / Knut Möller
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23.08.2009
Spannende Rennen rund um die Fischhallen
Wenn der SCB Bremerhaven e.V. und der RAC Ritterhude e.V. aläljhrlich zum Fischereihafensprint nach Bremerhaven einladen, dann bedeutet das nichts anderes als Kind und Kegel einzupacken und bei schönstem Sonnenschein Motorsportatmosphäre aus der ersten Reihe mitzuerleben. Festzelt und Verpflegung direkt an der Rennstrecke, den ganzen Tag zwischen den Rallyefahrzeugen umherschlendern und Klönschnack mit den Fahrern halten – mehr Mittendrin gibt es nirgends. Auch in diesem Jahr sah das Starterfeld der Youngtimer nicht schlecht aus. So hart umkämpft war der Klassensieg noch nie. Während Axel Beinke / Maik Bredenförder mit ihrem Opel Ascona 400 um den Gesamtsieg kämpften und das auch mit zwei 2. Plätzen eindrucksvoll unterstrichen, fighteten im 1. Umlauf Axel Potthast / Elmar Pernsch verzweifelt mit ihrem Ford Escort RS2000 mit der Topform eines Renault 5 Turbo von Ralf Klaus / Knut Möller. Aufgrund eines Achsdefekts am Renault in WP 1 konnte die Fordbesatzung den Klassensieg doch noch für sich entscheiden, obwohl nach kurzer Reparatur alle weiteren Bestzeiten an den R5 gingen. Die Messlatte für die Zukunft ist dadurch gewaltig nach oben korrigiert worden. Im zweiten Umlauf am Nachmittag waren nun alle gespannt was denn jetzt passieren würde. Konnten Potthast/ Pernsch noch ein paar Kohlen nachlegen oder mussten sie sich dieses Mal Klaus / Möller geschlagen geben. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Der R5 schmiss kurzerhand ein Verbindungsteil vom Krümmer zum Turbo ab und wurde seiner Kraft beraubt – kurzerhand wurde bereits nach WP 1 der Fahreranzug gegen die Sonntagskleidung getauscht. Aber wer nun glaubt, dass Langeweile aufkommen sollte, wurde schnell eines besseren belehrt. Stand doch plötzlich auf der Zeitenliste nach WP 2 ein ganz anderer oben an erster Stelle als erwartet. Jörg Keller / Marko Joachimsen die am Vormittag noch zurückhaltend auf dem dritten Platz lagen, drifteten ihren Ford Escort RS 2000 plötzlich so präzise über den Kurs, dass bei Potthast schon wieder Schweißperlen auf der Stirn zu sehen waren. Jetzt wurde aber wirklich noch einmal alles von dem Escort abverlangt und es sollte am Ende reichen. Auch Klassensieg Nr. 2 ging an Potthast / Pernsch. Die Zuschauer können nur hoffen, dass in Zukunft öfter Mal solche tollen Spielereien zu sehen sind. Da kommt wenigstens Leben in die Bude. Jürgen und Josefine Beinke kamen nicht so richtig in Fahrt und mussten sich mit ihrem Opel Kadett C Coupe einem 5. und 3. Platz zufrieden geben. Auch Ulrich und David Pasdziernys konnten der Strecke nicht ganz viel abgewinnen und belegten mit ihrem VW Golf GTI beide Male Platz 4. Durch das Doppelergebnis gibt es auch massive Verschiebungen im Meisterschaftsstand. Wie schon in den letzten Jahren konnten wieder Mal Axel Potthast / Elmar Pernsch die Führung im Heide Oste Pokal übernehmen. Die Pasdziernys rutschten auf den zweiten Platz ab, aber dafür konnten sich Jürgen und Josefine Beinke auf den dritten Platz vorarbeiten. Bei der Reckenberg Rallye heißt es dann wieder volle Kanone durch die Wallachhei.
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Axel Beinke / Maik Bredenförder
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27.06.2009
Youngtimer trumpfen bei der RG-Bubi groß auf
Bomben Wetter und trockene Straßen, das hat es bei der Doppelveranstaltung der Rallyegemeinschaft “Bubi“ lange nicht mehr gegeben. Die Grundbedingungen stimmten also schon einmal und ließen die Stimmung bei den Teilnehmern zur Hochform auflaufen. Die Prüfungen waren wie jedes Jahr wieder einmal genial um die Beifahrertauglichkeit zu testen. Unzählige Kurven - geschlängelt durch die zahlreichen Bäume auf dem IVG Gelände in Liebenau ließen nicht viel Zeit zum Durchatmen. Für die 21 Youngtimer herrschten dazu noch optimale Bedingungen, weil sie als erstes auf die Strecke gehen durften und die Kurven durch das “Cutten“ noch nicht allzu sehr verdreckt waren. Das zeigte sich auch gleich in den Ergebnissen wieder. Alleine sechs Youngtimer landeten unter den ersten zehn Plätzen. Und das mit einer Technik, die schon über 20 Jahre alt ist. Eine bärenstarke Leistung zeigten mal wieder Axel Potthast / Elmar Pernsch, die ihren Ford Escort RS2000 trotz angeschlagener Lenkung ab WP2 auf dem zweiten Gesamtplatz abstellten konnten. Nachmittags kam dann allerdings in WP5 das vorzeitige aus durch eine abgescherte Antriebswelle. Ebenso beeindruckend waren Axel Schütt und Klaus Finke unterwegs. Nach einem zweiten Platz am Vormittag, schoben sie sich mit ihrem RS2000 durch den Ausfall seinen Namen- und Markenvetters am Nachmittag bei der Bubi auf den ersten Platz vor und waren somit Tagesbeste bei den Youngtimern. Beeindruckend war auch die Fahrt von Ralf Klaus / Knut Möller, die ihren Renault R5 Turbo anscheinend endlich das Laufen beigebracht haben und nach ewigen Abstimmungsproblemen das richtige Setup gefunden haben müssen. Wie stark die Konkurrenz an diesem Wochenende war, mussten auch Jürgen und Josefine Beinke erfahren. Mehr als ein 7. Platz bei den Youngtimern und ein 14. Gesamtrang war mit ihrem Opel Kadett C Coupe einfach nicht drin. Und auf dem Weg zum zweiten Durchgang streikte auch noch die Technik, so dass es bei der einen Wertung blieb. Während die Pasdziernys bei der Visselfahrt noch Probleme mit ihrem VW Golf GTI hatten und daraus ein gewaltiger Zeitverlust in WP1 resultierte, konnten Papa Ulrich mit Sohnemann David am Nachmittag eine andere Gangart einlegen und ernteten fortan einen Klassensieg und den 7. Gruppenrang. Damit konnten sie auch ihre Führung im Heide Oste Pokal erfolgreich verteidigen. Durch einen 1. und einen 2. Platz in der Klasse sammelten Wolfgang und Kevin Müller so viele Punkte, dass sie sich mit ihrem Porsche 911 sogar bis auf den zweiten Platz im HOP vorarbeiten konnten. Ein komplett anderes Geläuf erwartet die Teilnehmer, wenn sie im August in Bremerhaven rund um die Fischhallen im Hafen ihre Kreise ziehen und eher der Charakter einer Rundstrecke zu entdecken ist.
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Axel Potthast / Elmar Pernsch
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13.06.09
Fantastisches Rallyewochenende im Grönegau
In der Gemarkung Grönegau bei Melle ging es am Wochenende hoch her. Der AMC Hoyel e.V. hat in diesem Jahr alle Register gezogen und eine wirklich beeindruckende Rallye zustande gebracht. Bei Außentemperaturen von 24°C herrschten ideale Rallyebedingungen. 35 WP km aufgeteilt in 6 Wertungspürfungen, die es wirklich in sich hatten. Gleich die WP 1 als AE Prüfung mit 6 km Länge und sehr schnellen Passagen, Ortsdurchfahrten und Spitzkehren hatte durch frisch aufgetragenen Splitt für so manches Aha-Erlebnis gesorgt. Auch der Rundkurs bot mit seinen anspruchsvollen Strecken zwischen den Bauernhöfen seine Reize. Von den 38 gestarteten Teilnehmern reisten über 20% mit einem Youngtimerfahrzeug an, um Punkte für den Heide Oste Pokal zu ergattern. Den zahlreichen Zuschauern zeigten sie, dass man auch mit etwas älteren Geräten sehr spektakuläre Einlagen bieten kann. Dieses musste das Team Jürgen und Josefine Beinke gleich als erstes zu spüren bekommen als sie gleich nach dem Start der ersten Prüfung nur drei Kurven weit gekommen sind - dann kam eine kleine Sprungkuppe hinter der Warmenau-Brücke. Es tat einen heftigen Schlag und die Steckachse vom Opel Kadett C Coupe war ab. An ein schnelles weiterkommen war also nicht mehr zu denken. - Aus in WP 1. Mit technischen Problemen hatten auch Frank Gräfe/ Nils Tebbe im B Ascona i2000 zu kämpfen. Nachdem am Ende der WP 1 der Vergaser streikte, konnte dies Problem nicht mehr rechtzeitig gelöst werden. Die beiden haben dann WP2 ausgelassen und sind die 3. wieder gefahren. Obwohl nur noch für die Zuschauer unterwegs, trafen sie zu allem Übel in der WP 4 Rundkurs Benien auch noch eine Mauer die für Kaltverformung im Bereich des rechten Vorderwagens sorgte. Aber kommen wir nun zu den "Fahrenden": Josy Beinke konnte noch zwei bärenstarke Porsche Teams davon überzeugen, an der 2. Grönegaurallye teilzunehmen. Zum Einen war es Rüdiger Baehr, der zusammen mit Dr. Bodo Kohring auf dem heißen Sitz den 5 Platz in der CTC belegte. Das zweite Porsche Team waren die Müllers aus Kempenich - sie haben den weiten Weg bis nach Melle in Kauf genommen, um ihren Porsche mal wieder so richtig fliegen zu lassen. Am Ende eine gelungene Sache - Platz 2 in der CTC und 8. im Gesamt. Vorne zog mal wieder die Ford Escort RS2000 Besatzung Axel Potthast/ Elmar Pernsch unbedrängt ihren Runden - am Ende Platz fünf im Gesamt und Gewinner der CTC. Die Padzernys waren wie immer zuverlässig unterwegs und belegten hinter einem weiteren Kadett C Coupe von Klaus Niermann / Ulricke Schröder den dritten Klassenplatz. Platz 4 belegten Torben Nebel und Bianca Lustig auf Peugeot 205. Beim Heide Oste Pokal behalten die Pasdziernys ihre Führung vor den Beinkes und Potthast / Pernsch.
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18.04.2009
Großes Youngtimersterben bei der Stormarn Rallye
Bilderbuchwetter, klasse Starterfeld und schöne Wertungsprüfungen sollten die besten Voraussetzungen für eine super Rallye sein. Die Grundvoraussetzungen stimmten also bei der Stormarn Rallye. Wenn jetzt noch etwas in die Hose gehen sollte, konnte es nur noch an der Organisation des MSC Trittau liegen. 6 Wertungspürfungen galt es in kürzester Zeit zu absolvieren, um später als Sieger gefeiert zu werden. Bei den Youngtimern schieden schon mal vorab zwei Teilnehmer aus, die zwar noch genannt hatten, aber teils aus gesundheitlichen Gründen, gar nicht erst angereist waren. Warum dann der Veranstalter die einzigen Teilnehmer in der Klasse bis 1600 ccm auch einzeln gewertet hat und nicht wie üblich in der nächst höhere Klasse, dafür aber den Porsche als einziger bei den über 2 Litern startenden Youngtimern runtergestuft hat, konnte keiner so recht nachvollziehen und sorgte für eine gewissen Unfrieden unter den Youngtimern. Hatte man doch unter normalen Umständen keinerlei Chance gegen den Überporsche. Aber was ist schon normal? In WP 1 zeigte sich dann auch schnell, dass ein gewisser 911 Carrera von Wolfgang Grothusmann / Michael Legran das Maß aller Dinger sein sollte. Die eingebrannten Zeiten auf dem Asphalt im 1. Rundkurs ließen den anderen Teilnehmern keine andere Wahl des Glaubens. Jürgen und Josefine Beinke versuchten mitzuhalten, mussten aber feststellen, dass die Schikane doch erheblich mehr Widerstand leistete als geplant und eine Kollision nicht mehr zu verhindern war. Fazit: stotternder Opel Kadett C Coupe Motor durch abgefallenen Zündkerzenstecker, Penalty für auslassen einer Bremsschikane und deutlich angekratztes Ego hinterließen seine Spuren. Bernd Biskup / Detlef May mussten hingegen feststellen, dass sie mit Ihren über 60 Jahren nun nicht mehr ganz mit der Spitze mithalten können und beschlossen, nach einem Ausrutscher mit ihrem Opel Ascona B in die grüne Wegbegrenzung, sich in Zukunft doch ein ruhigeres Hobby zu suchen. Auch der Ascona B von Holger Stamm / Andreas Brudermann zog es vor seine Dienste vorzeitig einzustellen und ließ durch eine überhitzte Bremsanlage mitteilen, dass man das Wochenende auch gewiss ruhiger verbringen kann, als auf den Rallyepisten bis aufs Äußerste gequält zu werden. In WP 3 wunderten sich dann alle über merkwürdige Fahrzeiten, die beim besten Willen nicht mit den tatsächlichen Zeiten übereinstimmen konnten. Fehler in der Zeitnahme war der Grund – ergo: Neutralisation der Prüfung. Schade, umsonst so viel Mühe gegeben, dachten sich die Teilnehmer. Also zweiter Durchgang – alles noch einmal von vorne. Diesmal mussten Grothusmann / Legran feststellen, dass schnell sein auch schnell draußen sein heißen kann. Die Ausfahrt aus dem Rundkurs hatte es aber auch in sich! Nicht das Biskup / May hier schon gescheitert sind, nein jetzt sollte auch noch der Porsche unfreiwillige Bekanntschaft mit dem Unterholz machen. Den Gedanken an den Siegessekt konnten nun beide damit begraben. Tja damit kommt wieder einmal der Spruch zum Tragen “Die Letzten werden die Ersten sein“. Einziger im Ziel und somit Klassensieg bei den 2 Litern wurden Vater und Tochter Beinke. Und das Ego ist wieder hergestellt. In WP 6 dann die gleiche Geschichte mit den Zeiten wie in WP 3, und wieder musste diese Prüfung neutralisiert werden. Von dem ganzen Trubel unbeeindruckt zogen Ulrich und David Pasdzierny den ganzen Tag ihre Runden, leisteten sich keinerlei Fehler mit ihrem VW Golf II GTI und konnten am Ende nicht nur den Klassensieg sondern auch gleich noch den Gruppensieg auf ihr Konto schreiben. Damit übernahmen sie auch wie schon im letzten Jahr die Führung im Heide Oste Pokal, gefolgt von Familie Beinke.
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Axel Potthast / Elmar Pernsch
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04.04.2009
Klasse Saisonauftakt trotz Youngtimermangel
Am vergangenen Wochenende begann eigentlich die Rallyesaison für die Youngtimerfahrzeuge aus dem Heide Oste Pokal. Den Auftakt hierzu startete der ASC Melsungen mit der 28. Auflage seiner 200er Rallye „Auf nach Melsungen“. Wunderschöne Wertungsprüfungen und ein klasse Starterfeld ließen einiges erwarten. Aber entweder schliefen die Youngtimer noch oder der Weg nach Melsungen war ihnen definitiv zu weit, obwohl sich hier auch die weiteste Anfahrt durchaus gelohnt hätte. Vorgenommen dort zu starten hatten es sich laut den Vorgesprächen jedenfalls mehrere von den HOP Teilnehmern. So konnten lediglich zwei CTC-Fahrzeuge von den 82 gestarteten Teilnehmern Punkte fr den HOP einfahren. Dabei ging die Führungsrolle eindeutig an die Familie Peter und Michael Wald, die ihren Opel Kadett GSI nach 6 Wertungsprüfungen souverän auf den ersten Platz bei den Youngtimern stellten. Pro Prüfung nahmen sie ihren Mitstreitern Roland Sobkowski / Norbert Thamm ca. 20 sec ab. Lediglich in WP 3 konnte das BMW 325i Team aus Berlin mit 1 sec. Vorsprung eine Bestzeit für sich verbuchen. Bleibt zu hoffen, dass ein paar mehr Youngtimer am kommenden Wochenende den Weg zur Stormarn-Rallye nach Trittau finden.
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06.-08.02.2009
Bremer Classic wieder ein großer Erfolg für den HOP
Auch in diesem Jahr präsentierte sich der Heide Oste Pokal wieder mit einem Stand auf der Bremer Classic Motorshow in den Bremer Messehallen. Hier widmete sich die Halle 6 einmal mehr voll und ganz dem Historischen-Motorsport. Dabei konnten sich die über 36.000 Messebesucher bei den aktiven Vereinen informieren, welche Möglichkeiten es überhaupt noch gibt, sein in die Tage gekommenes Fahrzeug noch sinnvoll im Motorsport einzusetzen. Sehr gut besucht war der Stand vom HOP, der mit 3 wundervollen Rallye-Fahrzeugen richtige Rallyeatmosphäre zu vermitteln vermochte. Dazu gehörte das Mercedes „G“ Siegerfahrzeug der Rallye Paris-Dakar mit dem Jacky Icks 1983 die legendäre Wüstenrallye gewonnen hatte und zwei weitere Museumsstücke von der Safari-Rallye. Einmal die Toyota Celica Gr.”B” von Björn Waldegard mit der er 1986 sensationell mit lediglich 2rad-Antrieb gegen die mit Allrad favorisierte Audi Quattro Armada gewinnen konnte und der Opel Ascona 400 von Ari Vatanen, der sich 1983 den Sieg in Afrika sicherte. Dazu wurde ein Rallyefilm der heckangetriebenen Rallyefahrzeuge aus der überwiegend Norddeutschen Szene gezeigt, die für große Begeisterung bei den Besuchern sorgte. Nebenbei wurde bei einer Tasse Kaffe das ein oder andere sehr interessante Benzingespräch geführt. Es gab für Jeden die Gelegenheit sich mit aktiven und ehemaligen Rallyefahrern auszutauschen und viele alte Gesichter einmal wieder zu treffen.
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